Zinsen – lass dein Geld arbeiten

Geld vermehrt sich nicht von allein – oder etwa doch? Wenn du es clever anstellst, kann das klappen. Das Zauberwort dabei heisst Zinsen. Hier erklären wir dir, wie das mit den Zinsen funktioniert.
Darum geht’s
- Zinsen bekommst du von der Bank, wenn du dort Geld anlegst
- Wenn du dir Geld von der Bank leihst, musst du Zinsen zahlen
- Dank des Zinseszinseffekts bekommst du auch auf deine Zinsen Zinsen
- Schon kleine Beträge machen einen Unterschied
Was sind Zinsen?
Wenn du dein Geld auf einem Sparkonto lässt, bekommst du von der Bank Zinsen – also eine kleine Belohnung dafür, dass du dein Geld dort liegen lässt. Je länger du’s drauf lässt, desto mehr bekommst du.
Und wenn du dir Geld von der Bank leihst, ist es genau umgekehrt: Dann musst du Zinsen zahlen. So verdient die Bank an dem Geld, das du dir leihst. Je länger du dir Geld leihst, desto mehr Zinsen kommen dazu.
Was ist der Zinseszinseffekt?
Mit dem Zinseszinseffekt bekommst du nicht nur Zinsen auf dein ursprüngliches Geld. Sondern auch auf die Zinsen, die du schon verdient hast. Dein Geld wächst also immer schneller – und die Sparkurve nimmt so richtig Anlauf. In der Grafik siehst du, wie sich der Zinseszins auswirkt – je nachdem, wie hoch die Zinsen auf dein Erspartes sind.

Tipp: Je früher, desto besser
Je früher du anfängst, desto stärker wirkt der Zinseffekt. Schon kleine Beträge können mit der Zeit richtig was bringen. Mach den ersten Schritt: Starte mit einem fixen Betrag und beobachte, wie dein Geld wächst – ganz ohne Zauberei, mit dem Zinseffekt.
PS: Es lohnt sich, die Zinsen verschiedener Banken miteinander zu vergleichen – manche Institute bieten deutlich bessere Konditionen als andere. Besonders für Jugendliche gibt es immer wieder attraktive Sonderangebote.



