Fürs Alleine-Wohnen sparen – mach dich unabhängig

Die erste eigene Wohnung – Freiheit pur! Aber bevor du die Kisten packst, solltest du wissen: Die Kosten für Miete, Kaution und den ganzen Kram können einen schnell überrollen. Darum lohnt es sich, einen Sparplan fürs Alleinewohnen in der Tasche zu haben.
Darum geht’s
- Alleine wohnen kostet ganz schön Geld
- Darum lohnt sich ein Sparplan für den Auszug
- Davor alle Wohnkosten checken hilft
Phase 1: Sparen vor dem Auszug
Fang schon vor dem Auszug an zu sparen. Denn ein finanzielles Polster ist nicht nur bequem, sondern auch wichtig – aus folgenden Gründen:
- Die «Drei-Mieten-Regel» (Kaution/Depot): In der Schweiz musst du oft drei Monatsmieten als Kaution hinterlegen. Dieses Geld ist zwar deins, aber es ist erstmal blockiert. Musst du also auf der hohen Kante haben.
- Der Notgroschen (2x Fixkosten): Lege genug Geld zurück, um mindestens zwei Monate Fixkosten (Miete, Krankenkasse, Versicherungen) decken zu können, falls dein Job mal wegfällt oder du unvorhergesehene Rechnungen hast.
- Die Möbelpauschale: Spare frühzeitig für die Dinge, die du sicher brauchen wirst wie Bett, Schrank, TV etc. Was nicht unbedingt sofort nötig ist, kannst du auch später anschaffen. Oft merkt man erst beim Wohnen, was wirklich fehlt und wie sich der Raum am besten nutzen lässt.
Phase 2: Preiswert wohnen
Eine eigene Wohnung für sich allein – das wär’s. Aber gerade zu Beginn ist das ganz schön teuer. Vielleicht sind die folgenden Alternativen was für dich:
- Die WG (Der Klassiker): Du teilst in einer Wohngemeinschaft Miete, Nebenkosten (Strom, Internet, TV-Gebühren) und manchmal sogar Haushaltsgeräte oder Lebensmittel. Damit sparst du Geld – und lernst neue Leute kennen, was auch eine Menge Spass mit sich bringt.
- Mikroapartments und Co (Die pragmatische Lösung): Möblierte Miniwohnungen oder Wohnheime sind super fürs erste eigene Zuhause. Alles Wichtige ist schon da – Bett, Tisch, sogar Küchensachen. Du sparst dir teure Anschaffungen und kannst einfach einziehen und losleben.
- Zwischen- und Untermiete (Das flexible Modell): Jemand geht für ein halbes Jahr ins Ausland? Perfekt! Du übernimmst die Wohnung für die Zeit. Das ist oft günstiger und du musst dich nicht sofort langfristig binden.
Phase 3: Günstig einrichten
Die Wohnung ist leer und wartet auf deinen Style. Jetzt kommt ein wichtiger Tipp: Du musst nicht alles sofort perfekt haben. Setze auf Secondhand-Power und Upcycling für einen einzigartigen, budgetfreundlichen Look! Frag z.B. deine Verwandten und Freundinnen und Freunde, ob sie nicht Sachen überhaben. Kommt billiger – und sieht gut aus.
Tipp: Checke deine zukünftigen Wohnkosten
Fürs Alleinewohnen zu sparen ist schon super. Aber wie viel Geld kostet es wirklich, alleine zu wohnen? Mit dem Budget Buddy kannst du ganz easy die Wohnkosten checken, die auf dich zukommen. Probier’s aus!



